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Überwindung von Depressionen und Traurigkeit (EI – Technik 6)

Bilder trauriges GesichtLeichte Depressionen oder Gefühle von Traurigkeit können in schwierigen Lebenssituationen verstärkt auftreten. Durch das Ende einer Partnerschaft, eine schwere Krankheit oder der Verlust eines geliebten Menschen usw.. Jedes Gefühl hat eine vitale Funktion, so auch die Traurigkeit und die Trauer. Wenn wir traurig sind reduzieren wir unsere tägliche Aktivität und geben uns die notwendige Zeit das erlebte zu verarbeiten und unsn körperlich und seelisch zu erholen und an die neue Situation anzupassen. Von seitens unserer Familie und Freunden, die unsere depressive Verstimmung beobachten erhalten wir Trost und Unterstützung . So hilft uns unsere Emotion, unserer Umwelt unserer tiefsten Bedürfnisse ohne Worte mitzuteilen und diese kann entsprechend darauf reagieren.

Wenn die Depression nach einem einschlägigien Erlebnis über einen langen Zeitraum in gleicher Intensität anhält oder sich verschlimmert oder wenn ihr gar kein klar erkennbares Ereignis zugrunde liegt kann es empfehlenswert sein professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Dabei können die Faktoren dentifiziert werden, die die depressive Stimmung ausgelöst haben und die sie erhalten um dann Veränderungen in den Denkmustern und Verhaltensweisen herbeizuführen, die zu einer positiven Grundstimmung zurückführen, sodass sie sich wieder in Harmonie mit sich selbst spüren und das Leben erneut geniessen können.

Ergebnis Bleistift Bild glücklich Mund

Die folgende Übung basiert auf der Theorie, dass wir Gefühle durch die Aktivierung bestimmter Muskelgruppen des Körpers hervorrufen können Exercise ErgebnisbildDiese Muskeln sind verantwortlich für die Herstellung der zur Emotion gehörenden Mimik und Gestik. Diese Theorie wurde in verschiedenen Experimenten mehrfach wissenschaftlich bestätigt.

Das Motto ist „fake it, until you make it“ (tu so als ob, bis du es erreichst):

Wenn du also ein Gefühl von Traurigkeit oder Niedergeschlagenheit bemerkst setz dich auf einen Stuhl. Wenn wir traurig sind, haben wir weniger Energie und der Körper fällt ein oder leicht nach vorne. Wir wollen also zuerst diese Haltung korrigieren indem wir unseren Oberkörper aufrichten und die Schultern nach hinten nehmen. Leg dir jetzt einen Bleistift zwischen die Zähne und beiss leicht drauf, sodass er nicht sich nicht bewegt. Fühle, wie sich auf deinem Gesicht ein Lächeln abzeichnet. Richte deine Aufmerksamkeit auf deine Körperhaltung, dein Gesicht und deine Atmung. Wiederhole dann gedanklich in ruhigem Ton dreimal den folgenden Satz: „Ich kann mich jetzt gut fühlen.“

Das Programm kann natürlich keine individuelle Therapie ersetzen. Wenn du das Gefühl hast, dass deine Gefühle dich übermannen, oder du sehr viele negative Gedanken während der Selbstbeobachtung bemerkst, bitte kontaktiere mich oder einen anderen Pychologen oder Psychotherapeuten deiner Wahl.

Melanie Gramer

 

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