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Vergebung ist egoistisch

Oftmals haben wir das Gefühl, nicht vergeben zu können, weil es ein Zeichen von Schwäche wäre, es würde bedeuten, dass wir aufgeben und die andere Person recht behält. Aber das ist ein folgenschwerer Trugschluss,. Vergeben zu können ist entscheidend für unser eigenes Wohlergehen, denn es bedeutet, dass wir die Wut loslassen, den Groll, Enttäuschung oder andere Frustrationen aufgeben um uns wieder im Frieden mit uns selbst zu fühlen.

Harmony Ergebnisbild

Wut spielt natürlich eine wichtige Rolle in unserem Leben. Sie weist uns auf mögliche Ungerechtigkeiten hin und bereitet unsere Reaktion der Selbstverteidigung vor. Deshalb ist es wichtig, Wut oder andere negative Gefühle, die durch die Worte oder das Verhalten einer anderen Person ausgelöst wurden in Worte zu fassen und uns mitzuteilen.

Wir können sagen,: „Es tut mir weh, wenn du mir ... sagst." oder " Es macht mich wütend, dass... " .

Nichtsdestotrotz sobald das Gefühl Ausdruck gefunden hat ist es für uns nicht von Vorteil es in uns aufrecht zu erhalten. Durch negative Gefühle verfallen wir unnötigerweise in schlechte Stimmung und können dadurch auch andere Mitmenschen vor den Kopf stossen.

Wenn der Moment der Reaktion vorbei ist, ist es wichtig zu erkennen , dass wir um unser eigenes Wohlbefinden wieder herzustellen, nicht auf eine Entschuldigung angewiesen sind, und wir müssen die andere Person auch nicht davon überzeugen, dass sie Unrecht hat. Unser eigenes Wohlbefinden hängt ganz allein von uns ab . Wir können beschließen, nicht weiter wütend zu sein, denn wir erkennen, dass wir das Problem des anderen nicht zu unserem eigenen machen müssen. Auf diese Weise übernehmen wir die Verantwortung für unser emotionales Wohlbefinden, dass ausschliesslich von unseren eigenen Gedanken beeinflusst wird.

Vergebung bedeutet nicht Ungerechtigkeiten hinzunehmen oder ihnen zuzustimmen, es bedeutet, zu erkennen, dass die andere Person auf eine bestimmten Art und Weise gehandelt hat, die uns wütend, zornig, traurig usw. macht. Die Macht diese Gefühle zu verändern liegt allerdings bei uns. Es kann uns helfen uns zu erinnern, dass niemand perfekt ist, und dass wir alle auf die besten Art und Weise handeln, wie wir können und dabei trotzdem manchmal andere Menschen verletzen.

Für weitere Informationen über die individuelle, persönliche Beratung oder Therapie::

 

 

Alles Gute,

 

Melanie Gramer

3 Schritte zur erfolgreichen Überwindung deiner Ängste

Es ist wichtig, zwischen realer und psychischer Angst zu unterscheiden.

Die reale Angst aktiviert sich in Gefahrensituationen und hilft unser Überleben zu sichern. Das Vorhandensein dieser Angst ist natürlich notwendig und gesund.

Davon unterscheidet sich eine andere Form von Angst (die psychologische Angst) , die in Form von genereller innerer Unruhe, Unsicherheit, Sorgen, Stress, Nervosität usw., einen Teil unseres Verstandes vereinnahmt um unser Ego vor Scham, Schuld oder anderen negativen Emotionen, die unser Selbstbewusstsein verringern zu schützen. Vor allem haben wir Angst, uns schwach oder unsicher zu fühlen, also Angst zu haben, wodurch ein Teufelskreis der Angst entsteht, der nur schwer zu durchbrechen ist.

 

Schwer aber nicht unmöglich. Um die Spirale der Angst zu unterbrechen müssen wir wissen, dass alle psychologische Angst auf katastrophisierenden Gedanke der Art „und wenn…“ basieren. D.h. wir haben Angst davor, was passieren oder eintreten könnte. Dabei beziehen sich diese Gedanken nie auf etwas, das schon vorhanden ist sondern auf die Zukunft.

Und wenn etwas passiert…, Und wenn morgen alles über mich lachen…, Und wenn ich die Prüfung nicht bestehe, und mein Geld ausgeht und eines Tages meine Eltern sterben und ich auf der Straße leben werde, was denken dann die Leute über mich ...… und wenn … und wenn…

Da sich diese Gedanken auf etwas beziehen, das nicht in diesem Moment geschieht ist eine direkte Reaktion darauf unmöglich. Die Angst verschliesst sich dadurch auch jeder logischen Argumentation, da immer eine minimale Wahrscheinlichkeit besteht, dass die Befürchtungen wirklich eintreten. Aber sind wir mal ehrlich, wie viele unserer schlimmsten Befürchtungen haben sich wirklich bewahrheitet.

 

Was können wir also tun um uns unseren Ängsten nicht hilflos ausgeliefert zu fühlen?Exercise Ergebnisbild

1. Identifiziere das Gefühl, vor dem dich deine Angst zu schützen versucht: Angst, Scham, Schuld, Neid, Wut, Traurigkeit …

2. Erkenne, das die Angst keine wahre Existenz besitzt.

Für die ersten beiden Schritte wenden wir den folgenden Satz an: „Ich fühle Angst / Unruhe/ Sorgen, weil ich etwas sehen, das gar nicht wirklich existiert“

Erkenne die Wahrheit dieser Aussage, dass alles, was du fürchtest zu diesem Zeitpunkt nicht vorhanden ist und dass die Zukunft unvorhersehbar ist und so gut wie nie das eintritt, was wir befürchten.

3. Lasse nicht zu, dass sich deine Ängste durch deine Reaktion selbst verstärken. Das heißt erlaube dir die Emotionen zu spüren, die du so fürchtest oder dich an das anzunähern, von dem du die grösste Angst hast. Versuche nicht negative Gefühle oder Erfahrungen zu vermeiden.

In einigen Fällen ist diese Übung offensichtlich. Wenn ich zum Beispiel Angst habe vor Publikum zu sprechen, dann wäre meine Aufgabe mich nach und nach immer weiter an diese Situation anzunähern und an meinem Selbstbewusstsein zu arbeiten, bis ich mich der Situation stellen kann.

In anderen Fällen kann es schwieriger sein. Wenn ich zum Beispiel morgens mit einer unklaren Unruhe aufwache ohne zu wissen, woher sie kommt. In diesen Fällen ist die Annahme desjenigen, was sich mir zeigt, die Methode der Wahl. Statt mich abzulenken und gegen die Angst anzukämpfen, erlaube ich mir sie zu spüren, ich lade sie ein sich zu mir zu gesellen und beobachte das Gefühl. Alles ist ein Prozess, und natürlich braucht er seine Zeit und eine gewisse Beständigkeit in der Anwendung. Aber ich versichere dir je mehr du dich deinen Ängsten annäherst, desto schneller laufen sie vor dir weg.

 

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Deine Ängste können nicht existieren, ohne dass du an sie glaubst und versuchst sie zu vermeiden. Wenn du sie beobachtest ohne dich vor ihnen zu erschrecken, bringst du Licht in die dunkelsten Ecken deines Verstandes, in denen du die grössten Gefahren vermutest und wirst erkennen, dass sie nichts als Schatten gewesen sind, so wie dich als Kind die Monster unter deinem Bett erschreckt haben, von denen wir heute wissen, dass sie gar nicht existieren .

 

Wenn du in deiner persönlichen Entwicklung professionelle Unterstützung suchst, kontaktiere mich oder einen anderen Psychologen oder Therapeuten deiner Wahl.

 

Ich hoffe, dass ich dir helfen konnte und wünsche dir alles Gute.

 

Melanie Gramer

3 Schlüsselpunkte auf weniger gehetzten und mehr Ruhe

Die Eile ist ein ausschliesslich gedankliches Konstrukt. Ein Stresszustand, der im Körper entsteht, wenn dein Verstand das Gefühl hat, dass die Zeit für die zu bewältigen Augaben zu begrenzt ist. Das Problem liegt nicht nicht in der Notwendigkeit das Tempo zu beschleunigen sondern in der Agst und de Sorgen, die uns durch den Kopf gehen, während wir in einer Stressstiuation handeln. Im Folgenden habe ich 3 Tipps für euch, wie ihr eure innere Ruhe und Ausgeglichenheit erhöhen könnt indem ihr die Stresssituationen, die durch ein Gefühl von fehlender Zeit und einzuhaltenden Fristen entsteht.

 

  1. Der Tagesplan. Plane am Morgen direkt nach dem Aufstehen die Aufgaben, die du an diesem Tag ausführen möchtest und trage sie in einen Zeitplan ein. Wende dabei das Kriterium der Großzügigkeit an, sodass du, falls du später grössere Lücken oder Leerräume bemerkst eine diese mit wichtigen aber nicht dringenden Aktivitäten (fertige dazu eine Liste an) auffüllen kannst. Es ist auch wichtig, kurze Pausen einzuplanen und diese strikt einzuhalten, wenn die Zeit kommt. Finde dabei deinen eigenen Rhythmus, während für manche Leute eher kurze Pause hilfreich sind, um nicht an ihre Belastungsgrenze zu gelangen, von z.B. 1-2 min. ,brauchen andere eher längere Arbeitszeiträume mit anschliessenden erweiterten Pausenzeiträumen von 5-10 min.
  2. Im Jetzt sein. Wenn du eine Aufgabe ausführst achte darauf, dass sich deine Gedanken, wenn nicht notwendig, nicht vom gegenwärtigen Moment ablenken um schon über zukünftige Aufgaben nachzudenken. Deine Aufmerksamkeit ist begrenzt, d.h. während du bereits über die nächste Aufgabe nachdenkst kreirst du Stress und Ängste indem du dich auf das noch nicht geschaffte konzentrierst auf dessen Ergebnis du im Moment keinen Einfluss hast. Bleib im Hier und Jetzt und vertraue darauf, dass jede Aufgabe seine Zeit findet. Vertraue dabei auf deine Planung, die du am Morgen durchgeführt hast. Um die Aufmerksamkeit in der Gegenwart zu verankern, kannst du auch Achtsamkeitstechniken anwenden (Beispiele findest du auf meinem Blog), dabei geht es darum die Aufmerksamkeit auf die Atmung, auf körperliche Empfindungen oder die sensorische Wahrnehmung zu lenken. Wie fühlt sich das an, was du gerade berührst? Was riechst du in diesem Moment? Was kannst du hören?Ergebnisbild vorhanden sein

 

  1. Verändere deine Gedanken. Wenn du dich gehezt fühlst, wrkennen, dass dieses "Eilighaben" und die damit verbunden Angst nur in deinem Kopf existiert und dass sie dir nicht dabei hilft die Aufgaben schneller oder besser zu erledigen. Sei dankbar für die Funktion deines Körpers, dich über die mögliche Problematik einer begrenzten Zeit zu informieren und wenn nötig erhöhe deine Arbeitsgeschwindigkeit. Aber versuche gedanklich wieder in eine gelassene Haltung zurückzukehren und dich nicht von der Angst zu unnötigen Grübeleien oder Sorgenmachen hinreissen zu lassen (siehe dazu den Artikel auf meinem Blog: Dem Verstand den Frieden vorstellen). Wer konzentriert und mit innerer Ruhe arbeitet begeht weniger Fehler und erhöht die Qualität seiner Arbeit.Mandala Bildergebnisse fließen

Jeder Tag ist es wert, dass wir auf unsere Träume setzen. Denke daran, dass sich diese Träume nur im "jetzt" verwirklichen lassen, denn die Vergangenheit ist bereits vorbei und in der Zukunft sind wir noch nicht angekommen. Wenn du diese drei Tipps in deinem Alltag konstant anwendest, wirst du zu mehr und mehr Gelassenheit, mehr Geduld und einem höheren persönlichen Wohlbefinden gelangen.

Wenn du jemand bist, der sich häufig gefangen fühlt in einem Gefühl von konstantem Geheztsein und Eile, dir fehlt Energie, stehst unter Druck oder stellt generell fest, dass es in deinem Leben zu viel negativen Stress gibt, kontaktiere mich um eine individuelle Sitzungen zu vereinbaren. Mit professioneller Hilfe kann oftmals eine große Veränderung herbeigeführt und dadurch ein mögliches Burnout, Angststörungen oder Depressionen verhindert werden.

 

Viele Grüße und alles Gute!,

 

Melanie Gramer

 

Liebe dich selbst (3 Gründe)

Es gibt einen großen Unterschied zwischen Selbstliebe und Egoismus. Sich selbst zu lieben bedeutet seine eigenen Bedürfnisse und Grenzen zu erkennen, zu respektieren und zu verteidigen. Es bedeutet nicht zu versuchen auf Kosten anderer einen Nutzen zu ziehen oder deren Recht nach ihren eigenen Bedürfnissen zu handeln einzuschränken.

 

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Im folgenden betrachten wir 3 Gründe warum die Selbstliebe sowohl für das persönliche Wohlergehen als auch für das Wohlergehen der Personen, die einen umgeben, essenziell ist.

  1. Körperliche und psychische Gesundheit: Wenn du die Selbstliebe und Selbstachtung in deine Handlungen und Entscheidungen integrierst wirst du bemerken, dass du besser auf deine Ernährung achtest, dich mehr bewegst, deine sozialen Kontakte besser pflegst und dich nicht für alle kleinen Fehler oder Missverständnisse gedanklich selbst bestrafst. Der innere Dialog wird automatisch positiver und es entstehen dadurch weniger negative Emotionen. Auf diese Weise können trastornos de ansiedad oder depresión (Angststörungen und Depression) sowie langfristige körperliche Probleme reduziert oder verhindert werden.

 

  1. Selbstbewusstsein: Wenn du dich selbst akzeptierst und so liebst wie du bist, mit allen Stärken und Schwächen, sind die Meinungen anderer nicht mehr wichtig. Du triffst deine Entscheidungen freier und unabhängiger und bist somit Herr deines Schicksals. Ein gestärktes Selbstbewusstsein macht dich auch attraktiver für andere. Menschen verlieben sich in Menschen, die sich selbst lieben.

 

  1. Eine gesunde Partnerschaft: Ergebnis Bild der glücklichen PaareEin Partner kann niemals die Rolle erfüllen, den anderen glücklich zu machen. Eine Beziehung, die darauf basiert, dass dein Partner dir bestätigt, dass du es verdienst geliebt zu werden baut auf wackeligem Boden. Unter anderem entsteht dadurch ein Abhängigkeits- und Machtverhältnis sowie die Angst, diese Person und damit den eigenene Wert zu verlieren. Wenn Sie sich selbst lieben sind eine freie Person, die mit jemandem zu sein, wählt die Momente des Lebens und die Erfahrung der Beziehung zu teilen.

Um sich selbst zu lieben manchmal notwendig sein kann, zu identifizieren und Denkmuster und Gewohnheiten zu ändern, die uns als wertvolle und einzigartige Menschen verhindern zu sehen. Wenn du dabei professionelle Hilfe in Anspruch nehmen möchtest, kannst du mich gerne kontaktieren. Ich würde mich freuen, dich auf deinem Weg zu mehr Selbstachtung und Selbstliebe, zu begleiten.

Viele Grüße und bis bald.

Melanie Gramer

Überwindung von Depressionen und Traurigkeit (EI – Technik 6)

Bilder trauriges GesichtLeichte Depressionen oder Gefühle von Traurigkeit können in schwierigen Lebenssituationen verstärkt auftreten. Durch das Ende einer Partnerschaft, eine schwere Krankheit oder der Verlust eines geliebten Menschen usw.. Jedes Gefühl hat eine vitale Funktion, so auch die Traurigkeit und die Trauer. Wenn wir traurig sind reduzieren wir unsere tägliche Aktivität und geben uns die notwendige Zeit das erlebte zu verarbeiten und unsn körperlich und seelisch zu erholen und an die neue Situation anzupassen. Von seitens unserer Familie und Freunden, die unsere depressive Verstimmung beobachten erhalten wir Trost und Unterstützung . So hilft uns unsere Emotion, unserer Umwelt unserer tiefsten Bedürfnisse ohne Worte mitzuteilen und diese kann entsprechend darauf reagieren.

Wenn die Depression nach einem einschlägigien Erlebnis über einen langen Zeitraum in gleicher Intensität anhält oder sich verschlimmert oder wenn ihr gar kein klar erkennbares Ereignis zugrunde liegt kann es empfehlenswert sein professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Dabei können die Faktoren dentifiziert werden, die die depressive Stimmung ausgelöst haben und die sie erhalten um dann Veränderungen in den Denkmustern und Verhaltensweisen herbeizuführen, die zu einer positiven Grundstimmung zurückführen, sodass sie sich wieder in Harmonie mit sich selbst spüren und das Leben erneut geniessen können.

Ergebnis Bleistift Bild glücklich Mund

Die folgende Übung basiert auf der Theorie, dass wir Gefühle durch die Aktivierung bestimmter Muskelgruppen des Körpers hervorrufen können Exercise ErgebnisbildDiese Muskeln sind verantwortlich für die Herstellung der zur Emotion gehörenden Mimik und Gestik. Diese Theorie wurde in verschiedenen Experimenten mehrfach wissenschaftlich bestätigt.

Das Motto ist „fake it, until you make it“ (tu so als ob, bis du es erreichst):

Wenn du also ein Gefühl von Traurigkeit oder Niedergeschlagenheit bemerkst setz dich auf einen Stuhl. Wenn wir traurig sind, haben wir weniger Energie und der Körper fällt ein oder leicht nach vorne. Wir wollen also zuerst diese Haltung korrigieren indem wir unseren Oberkörper aufrichten und die Schultern nach hinten nehmen. Leg dir jetzt einen Bleistift zwischen die Zähne und beiss leicht drauf, sodass er nicht sich nicht bewegt. Fühle, wie sich auf deinem Gesicht ein Lächeln abzeichnet. Richte deine Aufmerksamkeit auf deine Körperhaltung, dein Gesicht und deine Atmung. Wiederhole dann gedanklich in ruhigem Ton dreimal den folgenden Satz: „Ich kann mich jetzt gut fühlen.“

Das Programm kann natürlich keine individuelle Therapie ersetzen. Wenn du das Gefühl hast, dass deine Gefühle dich übermannen, oder du sehr viele negative Gedanken während der Selbstbeobachtung bemerkst, bitte kontaktiere mich oder einen anderen Pychologen oder Psychotherapeuten deiner Wahl.

Melanie Gramer

 

Ärgermanagement (EI - Technik 5)

Jeder von uns kennt es wütend zu sein. Wie auch alle andere Emotionen, spielt die Wut eine wichtige Rolle in unserem Leben als Mensch. Sie hilft uns unsere Rechte zu verteidigen und Ungerechtigkeiten zu reklamieren. Allerdings reagieren wir häufig mit überzogenem Ärger oder Wut auf Situationen von geringer „vitaler“ Bedeutung. Häufig kommt es dabei vor, dass wir mit unserem Verhalten mehr Schaden anrichten als Gutes tun, indem wir andere Menschen verbal angreifen oder mit dem was wir tun verletzen. Jedes Mal, wenn wir wütend sind und uns von diesem Gefühl mitreißen lassen, wird in unserem Körper ausserdem eine Stressreaktion ausgelöst, die langfristig sehr negative Konsequenzen für die Gesundheit haben kann.

Ärgermanagement-Technik:Exercise Ergebnisbild

Um die negativen Konsequenzen überzogener Ärgerreaktionen in unserem Umfeld und in unserem eigenen Körper zu vermeiden/ reduzieren, können wir die folgende Technik anwenden:.

Wir versuchen unser Verhalten von der Wut abzukoppeln, indem wir einen gewisse Zeit verstreichen lassen bevor wir handeln: Das heisst, jedes Mal, wenn du wirklich wütend auf etwas oder jemand bist zähle zuerst von 10 –> 0 bevor du in irgendeiner Art und Weise handelst.

Das Ärgermanagement kann helfen bei Diskussionen im privaten oder beruflichen Umfeld sachlich zu bleiben. Dies macht einerseits einfacher, eine Lösung für das bestehende Problem zu finden und erhält andererseits eine positive Beziehungen zu den Gesprächspartnern.

Wenn du dich in alltäglichen Situationen häufig ärgerst oder sehr wütend wirst und dass negative Auswirkungen auf dein Beziehungen zu anderen sowie für dein persönliches Wohlergehen hat, ist es vielleicht sinnvoll einen Experten hinzuzuziehen. In individuellen Sitzungen mit dem Psychologen deines Vertrauens kannst du herausfinden, welches die Faktoren sind, die deinen Ärger verursachen und aufrechterhalten und einen möglichen individuellen Weg finden deine Situation zu verbessern und mehr Ruhe und Gelassenheit in dein Leben zu bringen.

 

Melanie Gramer

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Ärgermanagement (EI – Technik 4)

Die Emotionale Intelligenz baut auf vier Grundfähigkeiten auf: die Selbsterkenntnis, Der Umgang mit den eigenen Gefühlen, die Empathie und die soziale Kompetenz. Die ersten beiden Säulen sind die Grundlage für die beiden anderen, da die Kenntnis der eigenen Gefühle und der adäquate Umgange mit ihnen die Empathie sowie weitere soziale Fähigkeiten fördert. Ein Gefühl, das oft ein Hindernis für die innere Gelassenheit sowie stabile, positive Beziehungen zu anderen ist, ist der Ärger (Wut/ Zorn...).

Wütend Bilder

In der Selbstbeobachtungsphase habt ihr bereits die Gefühle identifizieren können, die für bei euch häufig Unwohlsein auslösen. Für die einen ist es am häufigsten Angst oder Nervosität, Traurigkeit für andere ist es und eine andere Gruppe wird verärgern. Zorn, wie auch der Ärger, der Neid, usw. entstehen oft in Momenten in denen wir meinen eine Ungerechtigkeit wahrzunehmen oder zu erleben. Aber wird das Gefühl direkt von dem Ereignis ausgelöst? Nein, was uns wütend macht ist immer unsere eigene Interpretation des Geschehens. Wenn dieses nicht im EInklang mit unserer Erwartungshaltung steht, dann interpretieren wir es als nicht adäquat oder unfair, und dadurch entsteht in unserem Verstand ein Konflikt zwischen dem, wie etwas sein soll und wie es ist.

Beispiel 1: Der Partner/ die Partnerin lässt seine/ihre schmutzige Kleidung auf dem Boden liegen. (Interpretation: Ich habe ihm/ ihr schon so oft gesagte, dass es mir wichtig ist, dass die Wohnung ordentlich ist. Er/ Sie nimmt mich nicht ernst (wenn er/ sie mich ernst nehmen würde, würde er/ sie das nicht machen))

Beispiel 2: Die Kellnerin bringt eine schmutzige Speisekarte, sie braucht sehr lange, bis sie an den Tisch kommt und vergisst dann die Hälfte der Bestellung. (Wie gut funktionieren kann, in einem anständigen Restaurant sollte so etwas nicht passieren (in einem anständigen Restaurant sollte …))

So sind es ua. unsere Erwartungshaltungen, die negative Gefühle auslösen können, wenn sie unerfüllt bleiben. Deshalb ist es sehr interessant zu wissen, welche Gedanken einem kurz vor der gefühlten Emotion durch den Kopf gehen.

Zu Beginn dieser Woche sei möglichst ehrlich zu dir selbst und versuch herauszufinden, welche Erwartungen du an die unterschiedlichen Personen in deiner Umgebung hast, erstell eine Liste. (Beispiel)Exercise Ergebnisbild

Jeder soll mich mit Respekt behandeln: Jeder soll mich grüßen, freundlich mit mir umgehen, seine/ ihre Emotionen kontrollieren, jeder soll…

Mein Partner soll offen seine Zuneigung zeigen, mich ins Restaurant einladen …

Person X bei der Arbeit soll

Zu Hause soll Person y …

 

Wenn du im Laufe der Woche Wut, Ärger oder ein anderes negatives Gefühl bemerkst (Angst/ Traurigkeit etc.) frag dich: Exercise Ergebnisbild

Bin ich wütend, weil ich denke / das Gefühl habe, dass Person xy meine Erwartungen nicht erfüllt?

Wenn die Antwort ja ist, stell zuerst deine Interpretation der Situation in Frage. Im Beispiel 1 geht die Person davon aus, dass ihr Partner sie/ ihn nicht ernst nimmt, weil Kleidungsstücke auf dem Boden liegen. Je nach dem kann das ein voreiliger Schluss sein (andere Interpretationen sind möglich: Vielleicht hatte er/ sie es einfach sehr eilig etc.).

Wenn es keinen Spielraum für Fehlinterpretationen gibt, frage dich, ob es sich lohnt, diese Erwartung aufrecht zu erhalten oder ob du sie aufgeben kannst um langfristig weniger Ärger zu empfinden.

Wenn du diese Erwartungshaltung nicht aufgeben kanns, weil sie Teil deiner Bedürfnisse und Prinzipien ist, frage dich wie du in der Zukunft die Situationen, die deine eigenen Bedürfnisse und/ oder Prinzipien verletzten vermeiden kannst. Oftmals reicht eine respektvolle Unterhaltung um die belastende Situation aufzulösen. Lass dich dabei nicht von deinem Ärger dazu verleiten unsachlich zu werden, versuch so gelassen wie möglich zu bleiben, mit dem Wissen im Hinterkopf, dass wir Veränderungen in unserem Umfeld zwar erfragen aber nicht erzwingen können. Die letzte Lösung ist immer, die Verantwortung für das eigene Wohlergehen zu übernehmen und Abstand zu nehmen von jenen Ereignissen oder Personen, die negative Gefühle auslösen.

Wie wir in aufgebrachten Situationen gelassen bleiben sehen wir nächste Woche.

Das Programm kann natürlich keine individuelle Therapie ersetzen. Wenn du das Gefühl hast, dass deine Gefühle dich übermannen, oder du sehr viele negative Gedanken während der Selbstbeobachtung bemerkst, bitte kontaktiere mich oder einen anderen Pychologen oder Psychotherapeuten deiner Wahl.

Melanie Gramer

 

Angst-Management (EI- Technik 3)

Beziehung stehendes Bild

In diesem Artikel möchte ich über Angst und seine Derivate, wie Ängstlichkeit, Unsicherheit, Stress, Unruhe, Schreck, Panik usw. sprechen. Sie alle haben eine wichtige Rolle in unserem Leben. Die Rolle der Angst ist es unser Überleben zu sichern. Deshalb schenkt unser Verstand diesem Gefühl viel Aufmerksamkeit, wenn es präsent ist und zieht diese Aufmerksamkeit von der jeweiligen Aktivität ab, die wir in diesem Moment ausführen. Soweit so gut, wir freuen uns natürlich, wenn uns ein Moment akuter Panik das Leben rettet. In unserem beruflichen und privaten Leben lassen wir uns allerdings weniger gern von der Angst beeinflussen, warum haben wir bloss Angst vor dieser Präsentation oder sorgen uns übermässig darum, was unsere Kinder gerade machen, störend wird die Angst dann, wenn sie uns in unserem Leben immer weiter einschränkt, hat das dann noch etwas mit Überlebenssicherung zu tun?.

Angst ist ein Mechanismus, der nicht nur das Überleben unseres physischen Körpers, sondern auch unsere psychologische Identität / zu schützen versucht (die Art, wie wir uns selbst sehen). Je mehr wir versuchen, unsere Umgebung bezüglich unserer Fähigkeiten und Eigenschaften zu täuschen, desto grösser ist die Gefahr, aufzufliegen und desto mehr Angstsignale werden gesendet, wir produzieren zusätzlichen psychischen Stress.

Deshalb ist "die Authentizität" ein effektives Werkzeuge Angst / Stress im Alltag zu reduzieren. Wenn wir in Übereinstimmung mit unseren tiefstenen Prinzipien handeln schaffen wir Harmonie in unseren mentalen Verknüpfungen. Wenn wir entgegen dieser Ideen handeln, weil wir versuchen jemanden zu beeindrucken , etwas zu verbergen oder etwas vorzugeben, dass wir nicht sind, entsteht ein mentaler Konflikt, ein Mangel an Konsistenz und wenn wir dann auch noch versuchen selbst an diese Illusion zu glauben, dann erschaffen wir die konstante innere Angst vor Momenten, die diesen Selbstbetrug aufdecken und unsere falsche Identität in Frage stellen.

Authentisch sein bedeutet, sich und die eigenen Bedürfnisse zu kennen, sie zu respektieren und im EInklang mit Ihnen zu handeln. Authentisches Handeln erfordert eine Menge Mut, weil es bedeutet, nicht so zu sein, wie andere es von uns erwarten, manchmal kann das bedeutet jemanden zu enttäuschen oder entgegen seiner/ ihrer Meinung zu agieren. Es ist sogar möglich, dass dadurch am Anfang noch stärkere Ängste entstehen, aber langfristig werden wir uns immer mehr im Frieden mit uns selbst fühlen, authentisch und glücklicher fühlen.

Ergebnisbild verbindlich

Wenn du üben möchtest authentischer zu sein, stelle dir so häufig wie möglich die folgende Frage:

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Handle ich gerade in Übereinstimmung mit meinen inneren Bedürfnissen und tiefsten Überzeugungen?

(Manchmal ist es notwendig sich vorher klar zu machen, welches diese Bedürfnisse und Überzeugungen sind und sie auf einem Blatt Papier aufzuschreiben)

Zu lernen authentisch zu sein ist ein Prozess der Erkenntnis und des Respekts gegenüber unserem Selbst, der viele Jahre oder ein ganzes Leben andauern kann. Wenn du bemerkst, dass du häufig nicht im Einklang mit deinen inneren Bedürfnissen und tiefsten Überzeugungen handeln kannst, verurteile dich nicht dafür, sondern beobachte und erkenne die Gründe dafür, schreibe sie auf, beobachte was in der Zukunft passiert, und bemerke die kleinen sicheren Fortschritte, die hier viel wertvoller sind als grosse unsichere Sprünge. Unsere Ängste überwinden zu lernen ist ein Geschenk für dein ganzes weiteres Leben. Du arbeitest daran, dich wohl mit dir selbst zu fühlen, dein Selbstwertgefühl zu steigern, und ein erfüllteres und glücklicheres Leben zu führen.

Das Programm kann natürlich keine individuelle Therapie ersetzen. Wenn du das Gefühl hast, dass deine Gefühle dich übermannen, oder du sehr viele negative Gedanken während der Selbstbeobachtung bemerkst, bitte kontaktiere mich oder einen anderen Pychologen oder Psychotherapeuten deiner Wahl.

Melanie Gramer

Verantwortung übernehmen (EI-Technik 2)

Ergebnis BildinterpretationLetzte Woche haben wir gelernt und erfahren, dass das, was wir fühlen und denken sich oftmals als unser eigener innerer Kampf herausstellt, und dass es etwas ist, dass sich in unserem Verstand und nicht ausserhalb dessen abspielt. Diese Erkenntnis führt uns zu dem Schluss, dass jeder Verantwortung für sein eigenes psychisches Wohlergehen hat. In unserer direkten oder entfernten Umgebung können wir Situationen, Personen, Kommentare usw. ausgesetzt sein. die Auslöser (Trigger) von Gefühlen wie Angst / Wut / Trauer / Enttäuschung sind… . Allerdings wollen wir uns heute klar machen, dass es nie das Ereignis selbst, sondern vielmehr unsere Interpretation dieses Ereignisses ist, die bei uns die einen oder anderen Gefühle auslöst.

Ich gebe Ihnen ein Beispiel um besser nachvollziehen zu können, was hier gemeint ist: Drei Jungs gehen in der Nacht durch eine Gegend von Berlin. Sie an die Polizei und bat Dokumentation zu sehen.

Eine Person denkt: „Ich frage immer meine Dokumentation, Ist es, weil ich arabischer Herkunft bin, Sie traue mich nicht.“

Eine Person fühlt: Wut, Traurigkeit

Person B denkt: „Ich hoffe, dass Sie kein Problem mit meinem Pass finden, Gut, dass ich“

Person B fühlt: Angst, Unsicherheit

Person C denken: “ Wie schön, dass so viel Polizeipräsenz in der Nacht, wir können sicher fühlen“

Person C fühlt: Sicherheit, Freude, Erleichterung

Die Art, wie wir Ereignisse interpretieren, hängt von unseren bisherigen Erfahrungen und unseren mentalen Mustern, Mittel „wie wir denken und was unsere Vorstellungen von der Welt und uns selbst“. Daher können wir sagen,: „Wechseln Sie zu sich selbst und ändern Sie Ihre Welt“.

Beziehung stehendes Bild

Im Laufe der nächsten Woche versuchen, diese Idee immer und immer wieder in Ihren Mentalitäten zu integrieren.Exercise Ergebnisbild

Jedes Mal, wenn Sie das Gefühl, negative Emotionen und Sie erkennen, Sie versuchen, jemand anderes oder die Situation verantwortlich zu machen selbst den folgenden Satz mental wiederholen:

„ICH BIN / UNICO / A verantwortlich für meine WELFARE“

und daran erinnern, es ist wahr, dass alles, was Sie denken und fühlen, ist so, wie Sie sehen und interpretieren, die Situation, sind Ihre Gedanken, Ihre Emotionen, die in Ihrem Körper und Geist entstehen und Sie sind derjenige / die einzige / die Sie ändern können.

Dies ist ein sehr mächtiges Werkzeug, dass wir Verantwortung übernehmen für sie. Und diese Verantwortung übernehmen bedeutet, die Kraft für den Wandel bekommen. Wie ich glaube, ich bin ein Opfer meiner Umgebung habe ich mich in einer hilflosen Lage, Ich ermächtigte Verantwortung zu übernehmen, die notwendigen Veränderungen in meinem Leben zu beginnen, und in meinem Kopf für größeres persönliches Wohlbefinden.

Die langfristige Übung zusammen mit der Übung der vergangenen Woche wird dazu beitragen, den Geist zu beruhigen und Systeme etabliert zu ändern. Sie lernen, Ihre Emotionen zu verwalten, und dies bedeutet, dass Sie psychische Störungen wie Depressionen oder Angststörungen verhindern, Sie gehen Ihre Leistung bei der Arbeit und verbessern Ihre sozialen Beziehungen erhöhen.

Das Programm kann natürlich keine individuelle Therapie ersetzen. Wenn du das Gefühl hast, dass deine Gefühle dich übermannen, oder du sehr viele negative Gedanken während der Selbstbeobachtung bemerkst, bitte kontaktiere mich oder einen anderen Pychologen oder Psychotherapeuten deiner Wahl.

Melanie Gramer