Kategorie: Selbstbewusstsein

Liebe dich selbst (3 Gründe)

Es gibt einen großen Unterschied zwischen Selbstliebe und Egoismus. Sich selbst zu lieben bedeutet, seine eigenen Bedürfnisse und Grenzen zu erkennen, zu respektieren und zu verteidigen. Es bedeutet nicht, zu versuchen auf Kosten anderer einen Nutzen zu ziehen oder deren Recht nach ihren eigenen Bedürfnissen zu handeln einzuschränken.

 

Beziehung stehendes Bild

 

Im Folgenden betrachten wir 3 Gründe warum die Selbstliebe sowohl für das persönliche Wohlergehen als auch für das Wohlergehen der Personen, die einen umgeben, essenziell ist.

  1. Körperliche und psychische Gesundheit: Wenn du die Selbstliebe und Selbstachtung in deine Handlungen und Entscheidungen integrierst wirst du bemerken, dass du besser auf deine Ernährung achtest, dich mehr bewegst, deine sozialen Kontakte besser pflegst und dich nicht für alle kleinen Fehler oder Missverständnisse gedanklich selbst bestrafst. Der innere Dialog wird automatisch positiver und es entstehen dadurch weniger negative Emotionen. Auf diese Weise können trastornos de ansiedad oder depresión (Angststörungen und Depression) sowie langfristige körperliche Probleme reduziert oder verhindert werden.

 

  1. Selbstbewusstsein: Wenn du dich selbst akzeptierst und so liebst wie du bist, mit allen Stärken und Schwächen, sind die Meinungen anderer nicht mehr wichtig. Du triffst deine Entscheidungen freier und unabhängiger und bist somit Herr deines Schicksals. Ein gestärktes Selbstbewusstsein macht dich auch attraktiver für andere. Menschen verlieben sich in Menschen, die sich selbst lieben.

 

  1. Eine gesunde Partnerschaft: Ergebnis Bild der glücklichen PaareEin Partner kann niemals die Rolle erfüllen, den anderen glücklich zu machen. Eine Beziehung, die darauf basiert, dass dein Partner dir bestätigt, dass du es verdienst geliebt zu werden, baut auf wackeligem Boden. Unter anderem entsteht dadurch ein Abhängigkeits- und Machtverhältnis sowie die Angst, diese Person und damit den eigenenen Wert zu verlieren. Wenn Sie sich selbst lieben sind Sie eine freie Person, die mit jemandem zu sein, wählt die Momente des Lebens um die Erfahrung der Beziehung zu teilen.

Um sich selbst zu lieben manchmal notwendig sein kann, zu identifizieren und Denkmuster und Gewohnheiten zu ändern, die uns als wertvolle und einzigartige Menschen verhindern zu sehen. Wenn du dabei professionelle Hilfe in Anspruch nehmen möchtest, kannst du mich gerne kontaktieren. Ich würde mich freuen, dich auf deinem Weg zu mehr Selbstachtung und Selbstliebe, zu begleiten.

Viele Grüße und bis bald.

Melanie Gramer

Erhöhe deine Emotionale Intelligenz (4. Teil)

In diesem Artikel wollen wir unsere Selbstbeobachtungsübung um einen Schritt erweitern. Bisher haben wir unsere Aufmerksamkeit auf unsere Gefühle gerichtet, wir haben sie definiert und den Körperteil bestimmt, in dem wir dieses Gefühl spüren. In dieser Woche kommt zu diesen drei Komponenten ein neuer Aspekt hinzu: Die Beobachtung unserer Gedanken in Momenten der Stimmungsveränderung. Gedanken und Gefühle stehen in einer Wechselbeziehung zueinander und beeinflussen sich gegenseitig. Wenn man sich zum Beispiel an ein negatives Ereignis erinnert, spürt man oftmals die gleichen negativen Gefühle, die in der Situation ausgelöst wurden, obwohl man nur daran denkt und es sich um keine reale Situation mehr handelt. Unsere Gedanken scheinen uns oft zu lenken und wir fühlen uns ihnen ausgeliefert, nicht selbst bestimmen zu können, was wir denken. Das ist allerdings ein Trugschluss, den uns keiner beigebracht hat zu durchschauen. Man kann durchaus lernen, die eigenene Gedanken und Gefühle zu einem gewissen Grad zu steuern. Dazu benötigt man natürlich das nötige Wissen und muss die notwendigen Werkzeuge beherrschen. Das erste wichtige Werkzeug ist Selbstbeobachtung, denn wir müssen wissen, was wir überhaupt denken, dabei gibt es zwar gewisse Gemeinsamkeiten, aber letztendlich ist jeder Verstand einzigartig und du bist der Einzige, der wahren Zugang zu dieser internen Information hat.

Gedanken Bild Ergebnisse

 

Exercise ErgebnisbildDiese Woche setzen wir also unsere Selbstbeobachtung in Momenten der Stimmungsveränderung fort, d. h. wir beobachten die verschiedenen Aspekte, wenn wir einen Wechsel unserer Stimmung von glücklich oder neutral zu traurig, ängstlich, wütend etc. bemerken. .

Wir stellen uns dann die Frage:

„Wie fühle ich mich in diesem Moment?“

Wir definieren das Gefühl/ die Gefühle , die in diesem Moment präsent sind, identifizieren das Körperteil, in dem wir es spüren, indem wir uns fragen:

„In welchem Körperteil spüre ich dieses Gefühl „die Gefühle“?

und dann richten wir unsere Aufmerksamkeit auf unsere Gedanken und stellen uns die Frage:

Was denke ich / was habe ich gerade gedacht?“

Wir versuchen uns in die Lage eines Beobachters zu versetzen, der weder urteilt, noch in irgendeiner Weise eingreift, der ausschliesslich beobachtet. Verharre einen Augenblick in dieser gedanklichen Position des Beobachters und betrachte deine Gedanken, Stell dir vor es handle sich um die Gedanken einer anderen Person, betrachte sie aus der grössten Distanz, die du einnehmen kannst und vielleicht bemerkst du eine Anziehung, die dich aus der Beobachterposition holen möchte und dich dazu verleitet, Teil dieser Gedanken zu werden und dich mit ihnen zu identifizieren, typischerweise wird diese Anziehung von einem Gefühl begleitet, z.B. Angst oder einem Gefühl von Ungerechtigkeit. Urteile weder über dich, noch über deine Gedanken, frag dich nicht einmal, ob sie wahr oder falsch sind, geh auf keine Art gedankliche Diskussion mit dir selbst ein, beobachte ausschliesslich und erkenne die Existenz und Art deiner Gedanken. Wenn du bemerkst, dass du die Position des Beobachters verloren hast (was am Anfang normalerweise dauernd passiert und ganz normal ist) oder dass du über dich und deine Gedanken urteilst, sei dir bewusst, dass es passiert ist und beobachte erneut so neutral wie möglich.

Diese Übung wird dir immer klarer werden lassen, wie dein Verstand funktioniert. Diese Informationen sind notwendig, um später Gefühle beeinflussen und verändern zu können. Wenn ihr dieses Programm mit Geduld und Liebe durchführt, verspreche ich euch, dass ihr unglaublich positive Veränderungen in eurem Leben herbeiführen werdet.

Wenn du dich während der Beobachtung in deinen negativen Gefühlen gefangen fühlst oder eine andauernde, starke Präsenz von negativen Emotionen wie Traurigkeit, Wut und/ oder Angst spürst, dann kontaktiere mich oder einen anderen Psychologen oder Psychotherapeuten. Ein Experte kann dir helfen, die zugrunde liegenden Ursachen zu finden und daran zu arbeiten.

Es wird Momente geben, in denen du nicht motiviert bist und das Programm nicht weiter verfolgen möchtest. Lass dich nicht von diesen Gedanken überzeugen, denn es handelt sich um gedankliche Muster, die keine Veränderung zulassen wollen, denen es darum geht den "status quo " zu erhalten und in der Komfortzone zu bleiben.

Viele Grüße und ich hoffe, dass ihr alle von diesen Übungen profitiert.

 

Melanie Gramer

 

Erhöhe deine Emotionale Intelligenz (1. Teil)

Bild Ergebnis der emotionalen Intelligenz

 

Der Vorreiter im Thema der Emotionalen Intelligenz (EI ) David Goleman definiert diese als:

„Die Fähigkeit unsere eigenen Gefühle und die anderer zu erkennen,, uns zu motivieren und in Beziehungen richtig zu handeln“.

EI basiert auf den folgenden vier Grundkomponenten: Das Selbstbewusstsein, die Selbstbeherrschung, die Empathie und die sozialen Fähigkeiten.
Sich seiner selbst bewusst zu sein bedeutet, sich zu beobachten und die eigenen Gefühle zu erkennen. Basierend auf diesem "Selbstbewusstsein" können wir Methoden und Werkzeuge erlernen, mit deren Hilfe wir unsere negativen Emotionen wie Angst, Wut oder Traurigkeit regulieren können, wenn wir uns ihrer bewusst werden. Diese Grundfähigkeiten helfen uns dann auch empathischer gegenüber anderen Menschen zu sein und wir können weitere soziale Kompetenzen erwerben.

 

Emotional intelligent zu sein bringt viele VORTEILE:Beziehung stehendes Bild

1. Wir reduzieren das Gefühl von Wut und dadurch die Tendenz zu gewaltsamem oder agressivem Verhalten (körperliche Gewalt, Verbale Agression, Diskrimination, Respektlosigkeit, Intoleranz)
2. Wir reduzieren den gefühlten Stress, Angst und Trauer und beugen dadurch Depression und Angststörungen vor
3. Wir verbessern unsere sozialen Beziehungen
4. Wir verbessern unsere schulischen/ akademischen oder die Leistungen auf der Arbeit
5. Wir bereiten uns den Weg für zukünftigen beruflichen und persönlichen Erfolg

 

In den folgenden Wochen werde ich euch spezifischere Informationen zum Thema bereitstellen und ihr bekommt jede Woche eine Übung die eure emotionale Intelligenz steigert.

Die Übungen bauen aufeinander auf und sind effektiver, je mehr ihr sie anwendet.

Der erste Schritt zur Verbesserung der EI ist die Selbstbeobachtung; es geht darum, euch bewusst zu werden, was ihr in euch fühlt.

Dafür empfehle ich euch für die erste Woche diese einfache Übung (1):Exercise Ergebnisbild

Versuche so oft du dich daran erinnerst, dir im Laufe des Tages die folgende Frage zu stellen: „Wie fühle ich mich in diesem Moment?“
Die Antwort kann sein: ruhig, angespannt, nervös, fröhlich, besorgt, frei, glücklich, traurig, unruhig … Versuch dabei das Gefühl so spezifisch wie möglich zu definieren. Wenn du zum Beispiel "Wut" fühlst, fragt dich ob es "Ärger", "Hass", "Neid", "Zorn", oder vielleicht Enttäuschung über dich selbst ist.

Werde dir deiner Gefühle bewusst, ohne dabei zu versuchen, sie zu ändern.

Diese Übung sollte regelmäßig angewendet werden, aber nicht mehr als eine halbe Minute in Anspruch nehmen. Es geht nicht darum einen inneren Dialog mit dir zu führen, was du fühlen solltest oder nicht, sondern lediglich darum, deine Gefühle bewusst wahrzunehmen und für einige Minuten zu spüren.

Wenn du diese und die folgenden Übungen regelmässig anwendest, wirst du unglaubliche Ergebnisse für deine persönliche Entwicklung erzielen. Wenn du diese Arbeit intensivieren möchtest kannst du persönliche und individuelle Sitzungen zum Thema Emotionale Intelligenz mit mir vereinbaren ; entweder in meinem Büro in Alicante oder online. Du kannst mich jederzeit über das Kontaktformular kontaktieren.

Viele Grüße und ich hoffe, dass dir der Artikel von grossem Nutzen sein wird, für deinen weiteren Weg und dein persönliches Wohlergehen.

Melanie Gramer