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Erhöhe deine emotionale Intelligenz (fünfter Teil)

Emotional intelligent zu sein, kann man lernen. Und es lohnt sich, denn dadurch werden unsere Beziehungen zu anderen verbessert, wir erhöhen unsere Stresstoleranz., und beugen Angststörungen und Depression effektiv vor.

Zunächst möchte ich dir zu deiner bereits erfolgreich durchgeführten Arbeit mit dir selbst gratulieren, wahrscheinlich bemerkst du schon die ersten kleinen aber bedeutsamen Veränderungen und glaube mir, das ist erst der Anfang. Diese Woche sind wir in der vorletzten Phase der Selbstbeobachtung. Wir wollen beobachten, wie wir in schwierigen Momenten unseres Lebens handeln und welche "nicht funktionalen" Strategien wir nutzen, um auf negative Emotionen zu reagieren. Eine der typischsten Strategien, die wir in der Regel anwenden, wenn wir keine professionelle Anleitung im Umgang mit Emotionen erhalten haben, ist die Ablenkung. Das heisst, wenn ich gestresst bin, besorgt, wütend usw. suche ich eine andere Aktivität, die meine Aufmerksamkeit erfordert, um dieses Gefühl nicht länger spüren zu müssen.

Typische Aktivitäten, die zur Ablenkung eingesetzt werden:Beziehung stehendes Bild

Fernsehen

Mit dem Partner / Kindern streiten

Lesen

Sport

Putzen/ Arbeit

Essen (vor allem Lebensmittel mit hohem Fett- oder Zuckergehalt)

Das Trinken von Alkohol oder die Einnahme anderer Medikamente oder Drogen

usw.

Diese Strategien lösen das eigentliche Problem nicht, können aber zudem , langfristig schwerwiegende körperliche und / oder psychische Probleme hervorrufen.

Diese Woche wollen wir beobachten, ob und welche Ablenkungsstrategie wir anwenden, wenn wir negative Gefühle zu unterdrücken versuchen.

Wir machen weiter mit der Selbstbeobachtung in kritischen Momenten, d.h. immer dann, wenn wir eine Stimmungveränderung bemerkenExercise Ergebnisbild von glücklich oder neutral zu traurig, ängstlich, wütend usw.. .

Wir stellen uns dann die Frage:

„Was fühle ich jetzt?“

Wir definieren das Gefühl/ die Gefühle , die in diesem Moment präsent sind, identifizieren das Körperteil, in dem wir es spüren, indem wir uns fragen:

„Welcher Teil meines Körpers fühlt “ die Emotion "?

dann beobachten wir unsere Gedanken indem wir uns fragen:

Was denke ich / was habe ich gerade gedacht?“ Dabei versuchen wir immer, uns in die Position eines Beobachters zu versetzen, der weder urteilt noch eingreift, der ausschliesslich beobachtet.

Und jetzt schauen wir auf unser Verhalten, indem wir uns folgende Frage stellen: “ Was tue ich jetzt / was ist meine Verhaltensabsicht?“

Schreiben Sie Ihre Beobachtungen auf.

Wenn du dich während der Beobachtung in deinen negativen Gefühlen gefangen fühlst oder eine andauernde, starke Präsenz von negativen Emotionen wie Traurigkeit, Wut und/ oder Angst spürst, dann kontaktiere mich oder einen anderen Psychologen oder Psychotherapeuten. Ein Experte kann dir helfen, die zugrunde liegenden Ursachen zu finden und daran zu arbeiten.

Es wird Momente geben, in denen du nicht motiviert bist und das Programm nicht weiter verfolgen möchtest. Lass dich nicht von diesen Gedanken überzeugen, denn es handelt sich um gedankliche Muster, die keine Veränderung zulassen wollen, denen es darum geht den "status quo " zu erhalten und in der Komfortzone zu bleiben.

Viele Grüße und ich hoffe, dass ihr alle von diesen Übungen profitiert.

Melanie Gramer

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