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Erhöhe deine emotionale Intelligenz (sechster Teil)

Wenn wir lernen unsere Gefühle zu erkennen und mit ihnen richtig umzugehen, erhöht das unsere Leistungsfähigkeit bei der Arbeit/ Schule, wir sind ausgeglichener und deshalb glücklicher.

Dieser ist der letzte Teil, indem wir die Selbstbeobachtung trainieren. Also gebt nochmal alles, ihr seid nur noch einen Schritt davon entfernt, die effektivsten Techniken zur Stressbewältigung kennenzulernen, dem Umgang mit Wut, und zur Vorbeugung von Depressionen, Angststörungen und anderen psychischen Störungen. . Erinnert euch dabei immer daran, dass die persönliche Entwicklung Arbeit ist und eure Bereitschaft dazu erfordert. Wenn wir versuchen, neue Gewohnheiten einführen oder schon etablierte Gedankenmuster zu verändern, ist vor allem am Anfang eine gewisse Anstrengung und Ausdauer erforderlich.

Stell dir vor, dass du mit deinem Auto immer den gleichen Weg nach Hause gefahren bist und eines Tages entschliesst du dich, dass du von nun an einen anderen Weg nehmen wirst. Sicherlich passierte es, dass du an dem einen oder anderen Tag falsch abbiegst und dich auf der alten Route wiederfindest. Das passiert vor allem in Momenten, in denen wir nicht aufmerksam sind und es ist völlig normal, wir können Verhaltens- oder Gedankenmuster, die seit Jahren existieren und verstärkt werden, nicht von einem Tag auf den anderen verändern. Jedoch die kleinen Veränderungen, die wir schaffen sind stark, ziehen viele weitere nach sich und ehe wir es versehen, leben wir ein ganz neues Leben, sind selbstbewusster und fröhlicher.

Ergebnis Autofahrt Bild

Wir machen weiter mit der Selbstbeobachtung in kritischen Momenten, d.h. immer dann, wenn wir eine Stimmungveränderung bemerkenExercise Ergebnisbild von glücklich oder neutral zu traurig, ängstlich, wütend usw.. .

Wir stellen uns dann die Frage::

„Was fühle ich jetzt?“

Wir definieren das Gefühl/ die Gefühle , die in diesem Moment präsent sind, identifizieren das Körperteil, in dem wir es spüren, indem wir uns fragen:

„Welcher Teil meines Körpers fühlt “ die Emotion "?

dann beobachten wir unsere Gedanken indem wir uns fragen:

Was denke ich / was habe ich gerade gedacht?“ Dabei versuchen wir immer, uns in die Position eines Beobachters zu versetzen, der weder urteilt noch eingreift, der ausschliesslich beobachtet.

Danach beobachten wir unser Verhalten: “ ¿Was tue ich / was ist meine Verhaltensabsicht?“

Dann betrachten wir unsere Gefühle als Folge unseres Verhaltens:

„Wie fühle ich aufgrund meines durchgeführten Verhaltens/ Verhaltensabsicht?

Schreiben Sie Ihre Beobachtungen auf.

Während einer Woche beobachtet ihr alle diese Komponenten in Berücksichtigung der Tatsache, dass die Selbsterkenntnis unsere größte Waffe im Umgang mit Wut, Traurigkeit, Angst, Stress und bei der Vorbeugung psychischer Störungen sein wird. Im Lauf des Programms werdet ihr deutliche Verbesserungen im Familienleben feststellen, sowie in den Beziehungen zu Freunden oder bei der Arbeit. Mit Hilfe des Programms arbeitet ihr auch an eurem Selbstbewusstsein, sowie an der Fähigkeit zur schnellen Problemlösung und Entscheidungsfindung.

Wenn du dich während der Beobachtung in deinen negativen Gefühlen gefangen fühlst oder eine andauernde, starke Präsenz von negativen Emotionen wie Traurigkeit, Wut und/ oder Angst spürst, dann kontaktiere mich oder einen anderen Psychologen oder Psychotherapeuten. Ein Experte kann dir helfen, die zugrunde liegenden Ursachen zu finden und daran zu arbeiten.

Es wird Momente geben, in denen du nicht motiviert bist und das Programm nicht weiter verfolgen möchtest. Lass dich nicht von diesen Gedanken überzeugen, denn es handelt sich um gedankliche Muster, die keine Veränderung zulassen wollen, denen es darum geht den "status quo " zu erhalten und in der Komfortzone zu bleiben.

Viele Grüße und ich hoffe, dass ihr alle von diesen Übungen profitiert.

Melanie Gramer

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